DMSO ist ein Nebenprodukt der Zellstoffherstellung. Korrekt lautet die Bezeichnung übrigens Dimethylsulfoxid. Doch bevor DMSO als schmerz- und entzündungshemmendes Mittel halbwegs akzeptiert wurde, vergingen viele Jahre.

DMSO wurde 1866 erstmals von Alexander Saytzeff, einem russischen Wissenschaftler, synthetisiert. Ein Jahr später publizierte er seine Ergebnisse in einem deutschen Chemiejournal. Es dauerte jedoch noch fast ein Jahrhundert, bis der therapeutische Nutzen 1961 erkannt wurde. Als Dr. Stanley Jacob (Oregon Health Sciences University) ein Mittel suchte, das zur Transplantation vorgesehene Organe konservieren sollte, bemerkte er, dass DMSO tief in die menschliche Haut eindringt. Das brachte ihn zu weiteren Experimenten, die ihm zeigten, welche vielfältige Wirkung DMSO tatsächlich hatte.

DMSO zeigt eine Wirkung bei

  • Krebs
  • Verbrennungen
  • Entzündungs- und Schmerzzuständen
  • Arthritis und rheumatoider Arthritis
  • Sklerodermie
  • Nasennebenhöhleninfektionen
  • chronischer Blasenentzündung
  • Herpes und Gürtelrose
  • Multipler Sklerose
  • Colitis ulcerosa (chronisch-entzündliche Darmerkrankung)
  • Lepra
  • und anderen Krankheiten und Beschwerden

1965 verbot die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) DMSO, da Tierversuche mit hohen Dosen bei drei Tierarten – Hunden, Schweinen und Kaninchen – eine Kurzsichtigkeit bei diesen herbeiführte. Diese Wirkung trat jedoch, wie sich später zeigte, wirklich ausschließlich bei diesen drei Tierarten auf. Weder andere Tiere noch Menschen waren betroffen.

Da DMSO einen sehr strengen Geruch hat, war eine Doppelblindstudie lange nicht möglich. Es gibt zwar zahlreiche einfache Studien, doch die haben nicht die vollständige Anerkennung bewirkt. Dennoch bekam DMSO 1978 die Genehmigung, bei interstitieller Cystitis (schmerzhafte Blasenentzündung) verwendet werden zu dürfen.

„[DMSO] ist eines der am meisten untersuchten und trotzdem noch wenig verstandenen pharmazeutischen Produkte unserer Zeit. Weltweit sind ca. 11.000 wissenschaftliche Artikel über medizinische Anwendungen und mehr als 40.000 Artikel über die chemischen Eigenschaften publiziert worden. In 125 Ländern wie [den] USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Japan u. a. werden durch Ärzte Indikationen für die Anwendung z. B. gegen Schmerzen, Entzündungen, Sklerodermie und Arthritiden sowie weitere Erkrankungen beschrieben.“ (Dr. Richard D. Brobyn vom Medical Center in Bainbridge Island, Washington)

DMSO zeigt sogar gegen Bakterien überzeugende Wirkung, indem es diese direkt im Wachstum hemmt bzw. sensibel für andere Medikamente macht. Es wirkt bei akuten Schmerzen nahezu augenblicklich. Und es hat sich auch bei Tumorerkrankungen sehr bewährt, so dass es meist Bestandteil meiner individuellen Behandlungen ist. das ist sehr gut. Wir bieten DMSO in 3 Varianten an: als Infusion, als Schüttelemulsion zur i.m.-Injektion und als Salbe. Ohne DMSO ist meiner Erfahrung nach kein Erfolg beim Glioblastom möglich.

Für weitere Informationen zu DMSO kontaktieren Sie mich bitte.

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Amygdalin

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