Die Entdeckung von Amygdalin

1830 wurde Amygdalin vom deutschen Chemiker Justus von Liebig als Träger der antikanzerogenen Substanz Lenzaldehyd entdeckt. Es wirkt in vitro gegen Krebszellen und ist seit fast zwei Jahrhunderten bekannt. Viele Menschen, die sich für Amygdalin interessieren, glauben, dass Ernst T. Krebs Amygdalin um 1920 entdeckt hat. Tatsächlich ist es jedoch schon seit ca. 1830 bekannt. Ernst T. Krebs zeigte anhand von Tierexperimenten, dass Amygdalin Krebs heilen kann. Daraufhin wurde es als Krebsmittel verwendet und war Bestandteil diverser Studien. 1987 wurde der Import in die USA jedoch von einem Richter beendet.

Amygdalin kennen viele unter dem Namen Vitamin B17. Heute wissen Therapeuten, dass dieser Phantasiename unglücklich gewählt wurde, denn er versetzt Gegner der natürlichen Therapie gegen Tumorerkrankungen in die Lage, die Wirksamkeit anzuzweifeln. So wird häufig behauptet, dass Naturheilpraktiker und Ärzte, die Amygdalin einsetzen, so tun, als sei diese Substanz ein lebenswichtiges Vitamin. Das ist jedoch falsch. Jeder, der mit Amygdalin arbeitet, weiß, dass es sich hierbei um kein Vitamin handelt. Das können alle Interessierten auch in wenigen Minuten im Internet selbst herausfinden.

Amygdalin hat einige unterschiedliche wissenschaftliche Bezeichnungen. Eine davon lautet lmandelonitril-di-β-gluconat. Wird es isoliert und gereinigt, heißt es laevo-rotatorisches mandelonitril-β-glucoronid (C14H15NO7)und wird so auch klinisch verwendet. Bei Amygdalin handelt es sich um die optisch linksdrehende Form. Das ist ganz wichtig, denn alle chemischen Moleküle sind dreidimensional gebaut. In der Regel liegen sie in zwei Stereo-Isomeren vor. Diese haben grundsätzlich die gleiche atomare Struktur. Unterschiede bestehen in der räumlichen Anordnung der Atome. Es gibt zum Beispiel optisch linksdrehende oder rechtsdrehende Mischungen. Beim Amygdalin ist nur die linksdrehende Form therapeutisch wirksam.

Grundsätzlich ist die Stereo-Isomerie in der Medizin von erheblicher Bedeutung. So liegen die beiden Isomere in chemischen Substanzen wie Medikamenten oder Drogen als stereo-chemisches Zweikomponenten-Gemisch vor. Es wirkt jedoch immer nur eine der spiegelbildlichen Formen positiv auf den menschlichen Organismus. Die andere spiegelbildliche Form ist im schlimmsten Fall schädlich und hat im besten Fall einfach gar keine Wirkung. Hat eine der beiden Formen schädliche Auswirkungen, muss sie entfernt werden. Beim Amygdalin ist es so, dass sehr viel über dessen chemische und pharmakologische Eigenschaften bekannt ist. In allen Lehrbüchern der Pharmakologie wird Amygdalin seit mehr als 100 Jahren als ungiftig beschrieben. Und tatsächlich gab es in den rund 2 Jahrhunderten der Anwendung keine Kontra-Indikationen und auch keine Nebenwirkungen.

Stattdessen erhöht Amygdalin die Widerstandskraft gegen Neoplasien, stärkt das Immunsystem, vermehrt die roten Blutkörperchen und senkt sogar erhöhten Blutdruck. Auch gegen
Schmerzen wirkt es sehr gut. Amygdalin hat sehr viele positive Eigenschaften und es ist schade, dass es grundlos so verteufelt wird. Wer wie ich seit mehr als 3 Jahrzehnten damit arbeitet, weiß, dass vieles, was über Amygdalin veröffentlicht wird, schlicht falsch ist.

Fortsetzung folgt…

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Amygdalin

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    Liebe Frau Rose, meine Familie und ich danken Ihnen herzlichst... »
  • Agnes Masafret / 21. Januar 2017:
    Anfang Oktober 2015 bekam ich die Diagnose Brustkrebs HER2 negativ... »

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