Mit der Prognose einer bösartigen Tumorerkrankung gehen starke körperliche und psychische Belastungen einher. Neben Sorgen um die eigene Gesundheit werden Patienten häufig auch von Sorgen geplagt, die Krankheit womöglich an deren Kinder weiterzuvererben. Wenn es in Ihrer Verwandtschaft einen oder mehrere Fälle bösartiger Tumorerkrankungen gibt, können Sie einen Gen-Test durchführen und Ihr persönliches Risiko für die Entwicklung eines bösartigen Tumors bestimmen lassen. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über genetische Faktoren bei der Entstehung eines bösartigen Tumors.

Wie häufig werden Karzinome vererbt?

Nur ein geringer Prozentsatz der bösartigen Tumorerkrankungen kann auf genetische Faktoren zurückgeführt werden. In den meisten Fällen entstehen Karzinome aufgrund exogener Faktoren wie beispielsweise Umwelteinflüssen oder dem Lebensstil.

Welche Tumorarten sind vererbbar?

Erblich bedingte Tumore treten bereits in jungen Jahren und oft in jeder Generation auf. Meistens liegt die Veränderung eines bestimmten Gens vor, das normalerweise den Zellzyklus kontrolliert oder für die Reparatur von Erbgutschäden verantwortlich ist. Folgende Tumore sind mit jeweils unterschiedlich hoher Wahrscheinlichkeit vererbbar:

  • Adenomatöse Polyposis
  • Darmkarzinome
  • Karzinom des Gebärmutterkörpers
  • Magentumore
  • Brustkarzinome
  • Eierstockkarzinome

Genetische Faktoren – Gentest bei familiärem Tumorvorkommen

Da die Veranlagung für die Entwicklung eines bösartigen Tumors mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an die Nachkommen weitergegeben wird, kann ein Gentest sinnvoll sein. Dieser kann ab dem 18. Lebensjahr durchgeführt werden. Da ein positives Ergebnis sowohl eine psychische Belastung ist, als auch wirtschaftliche und soziale Folgen nach sich ziehen kann, sollte ein Gentest in eine humangenetische Beratung eingebettet werden. Betroffene und deren Eltern werden dabei über mögliche Konsequenzen des Testergebnisses aufgeklärt.

Der Test ist negativ – heißt das, dass mein Risiko an einem bösartigen Tumor zu erkranken gleich null ist?

Bei einem negativen Testergebnis liegen die entsprechenden Genveränderungen nicht vor und die Person hat kein genetisch erhöhtes Risiko, an einem Tumor zu erkranken. Das heißt jedoch nicht, dass sie grundsätzlich vor einer Tumorerkrankung geschützt ist. Externe Faktoren wie beispielsweise der persönliche Lebensstil können nach wie vor eine Tumorerkrankung hervorrufen. Vorsorge, Früherkennungsmaßnahmen und ein gesunder Lebensstil sind deshalb unverzichtbar.

Was kann ich tun, wenn der Test positiv ist?

Ein positives Testergebnis bedeutet, dass die Genveränderungen bei der entsprechenden Person vorliegen. Ebenso wie ein negatives Testergebnis nicht garantieren kann, dass eine Person gesund bleibt, kann man auch aus einem positives Testergebnis nicht eindeutig schlussfolgern, ob und wann eine Erkrankung ausbricht.

Gehören Sie zu den Risikopatienten, sollten Sie an intensiven Früherkennungsprogrammen teilnehmen. Hierzu gehören je nach Alter Tastuntersuchungen, Mammografie, Endoskopie, Ultraschall und weitere Verfahren. Auch ein gesunder Lebensstil und auf Sie abgestimmte Vorsorgemaßnahmen können helfen. Beim Auftreten eines bösartigen Tumors leite ich in meiner Naturheilpraxis Regina Rose in Laufenburg frühzeitig die entsprechenden Behandlungen ein, sodass Sie mit guten Genesungschancen rechnen können. In meiner Naturheilpraxis erhalten Sie außerdem effektive Therapien, um eine mögliche Tumorerkrankung vorzubeugen.

Sie haben Fragen, oder möchten einen Termin vereinbaren? Dann kontaktieren Sie mich jetzt unter der Rufnummer +49 (0) 7763 7043940 oder per E-Mail an info@naturheilpraxis-rose.de. Ich freue mich auf Sie!

Ihre Heilpraktikerin Regina Rose

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