Viel Fett und wenig Kohlenhydrate

Nach der Diagnose eines bösartigen Tumors suchen viele Betroffene nach Möglichkeiten, den Verlauf der Krankheit positiv zu beeinflussen. Die Ernährung spielt dabei eine bedeutende Rolle. Lange Zeit wurde Patienten eine fettarme Ernährung empfohlen, was durch aktuelle Studien stark infrage gestellt werden kann. Nicht eine fettarme, sondern eine fett- und eiweißreiche sowie kohlenhydratarme Ernährung kann das Tumorwachstum hemmen und einen positiven Krankheitsverlauf begünstigen.

Einfluss der Ernährung auf den Verlauf von Tumorerkrankungen

Häufig werden Tumorerkrankungen von starken Nebenwirkungen begleitet. Hierzu gehören auch der Appetitverlust und eine Veränderung des Geschmacksempfindens. Die Folgen sind ein schlechter Ernährungszustand und Energieverlust. Die Erhaltung oder das wieder Erreichen einer guten Ernährung sollte deshalb bei jeder Tumortherapie eine hohe Priorität haben. Ernährungsbedingte Nebenwirkungen können somit verringert, das Infektionsrisiko reduziert und die Toleranz gegenüber Therapien verbessert werden. Nach der Auswertung vielzähliger Studien können heute präzise Empfehlungen für die Ernährung von Tumorpatienten gegeben werden. Die ketogene Ernährung hat sich dabei als besonders effektiv erwiesen.

Ketogene Ernährung bei Tumorerkrankungen

Die ketogene Ernährung gilt heute im Allgemeinen als bestmögliche Ernährungsweise für Tumorpatienten. Diese kann grob als fett- und proteinreich und gleichzeitig kohlenhydratarm beschrieben werden.

Lange Zeit ging man davon aus, dass Zucker eine gute Energiequelle für Tumorpatienten wäre. Heute weiß man jedoch, dass Glucose von Muskelzellen nicht ausreichend verwertet und gespeichert werden kann. Fettsäuren dagegen können Patienten sehr gut aufnehmen, speichern und für die Energiegewinnung nutzen. Durch die erhöhte Proteinumsatzrate benötigen Tumorpatienten zudem eine Extraportion Eiweiß.

Auch der Stoffwechsel der Tumorzelle unterscheidet sich stark von der einer gesunden Zelle. Mit der erhöhten Aufnahme von Glucose bauen Tumorzellen eine Art Schutzschild auf, was sie nahezu unsterblich macht. Fette hingegen werden von Tumorzellen fast gar nicht verwertet. Eine fettreiche und gleichzeitig kohlenhydratarme Ernährung kann das Wachstum onkologisch veränderter Zellen somit stark reduzieren und zu deren Aussterben führen.

Ketogene Ernährung angepasst an die Ergebnisse des Alcat-Tests

Jeder Patient ist einzigartig und hat ganz individuelle Bedürfnisse an Therapie und Ernährung. Häufig leiden Patienten mit bösartigen Tumorerkrankungen unter Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln oder Chemikalien. Mit dem Alcat-Test können diese Abwehrreaktionen des Immunsystems, die sich gegen Nahrungsmittel, Medikamente oder Schimmelpilze richten, erfasst werden.

In meiner Naturheilpraxis in Laufenburg führe ich hierzu zunächst den Alcat-Test durch und erstelle anschließend individuell auf die persönliche Situation meiner Patienten abgestimmte Ernährungspläne, welche den positiven Verlauf der Erkrankung bestmöglich unterstützen. Dabei passe ich die ketogene Ernährung an die individuellen Unverträglichkeiten des Patienten an.

 Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Bewertung wird geladen...


Amygdalin

Gästebuch

  • Imelda Meusburger / 8. März 2017:
    Liebe Frau Rose, meine Familie und ich danken Ihnen herzlichst... »
  • Agnes Masafret / 21. Januar 2017:
    Anfang Oktober 2015 bekam ich die Diagnose Brustkrebs HER2 negativ... »

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen