Liebe Besucher,

am kommenden Wochenende besuche ich einen Workshop mit unseren Labor-Doktoren. So bleibe ich stets mit allen Anti-Tumormitteln auf dem Laufenden. Diesmal geht es auch um das neue EGCG. Das ist ein hervorragendes Mittel, das aus dem Wirkstoff des grünen Tees hergestellt wird. Dazu lösen wir das hochwertige, auf dem Weltmarkt gekaufte, Pulver und verarbeiten es zu einer hochwirksamen Infusion.

EGCG drosselt unter anderem bei zahlreichen Tumorarten, zum Beispiel bei Prostata- und Nierentumoren, die Blutzufuhr zu den Krebszellen. Hier ist es besonders wichtig, welche Reihenfolge bei den Infusionen einzuhalten ist. Solange das die Therapeuten nicht exakt so machen, wie es nachweislich am wirksamsten ist, ist die Therapie im Gesamten zu gering in der Wirkung.

EGCG ist jedoch nicht nur bei malignen Erkrankungen anzuwenden. So fanden Forscher des Max-Delbrück-Zentrum für molekulare Medizin heraus, dass EGCG (Epigallocatechin-3-gallate) giftige Eiweißablagerungen, wie sie bei Alzheimer auftreten, unschädlich machen kann. Diese Eiweißablagerungen gelten insbesondere für die Nervenzellen als toxisch und leiten sozusagen den „Untergang“ der Zellen ein. Als die Forscher den betroffenen Patienten EGCG verabreichten, waren die Nervenzellen plötzlich in der Lage, die giftigen Eiweißablagerungen abzubauen.

Eine positive Wirkung des im Grüntee enthaltenen EGCG sehen Mediziner auch bei Erkrankungen wir Multiple Sklerose, Diabetes oder krankhaftem Übergewicht. Leider sind die Forschungen hier noch nicht sonderlich weit fortgeschritten, aber es gibt sie und wir können in den nächsten Jahren sicherlich noch viele neue Erkenntnisse über EGCG erwarten.

Als kleine Abschlussanekdote möchte ich Ihnen noch von Werner Hunstein erzählen. Der überzeugte Schulmediziner und absoluter Gegner der alternativen Medizin erkrankte im Alter von 72 Jahren an einer speziellen Form der Amyloidose, einer Blutkrankheit, die der Leukämie ähnlich ist. Als er 76 Jahre alt war, sah er dem Ende seines Lebens entgegen, zu sehr waren Herz und Nieren durch die Erkrankung und nachfolgende Chemotherapie in Mitleidenschaft gezogen worden. 

Doch dann hörte ein ehemaliger Mitarbeiter Hunsteins einen Vortrag von Erich Wanker, Molekularbiologe des Max-Delbrück-Zentrums in Berlin. Er sprach über die Wirkung des EGCG und der ehemalige Mitarbeiter empfahl Hunstein daraufhin, viel grünen Tee zu trinken. Und das tat Hunstein. Er trank täglich bis zu zwei Liter des Getränks und sein Zustand verbesserte sich tatsächlich. 2007 veröffentlichte Hunstein die Erfahrungen aus seinem Selbstversuch im „Blood“, einem renommierten medizinischen Journal. Er forderte darin auch weitere wissenschaftliche Studien zu der Substanz EGCG. Entgegen aller früherer Erwartungen starb Hunstein erst mit 83 Jahren und war bis zu seinem Tod überzeugt davon, dass EGCG bei zahlreichen Erkrankungen und Beschwerden helfen kann.

Herzlichst, Ihre Regina Rose

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